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Weiterführende Informationen zum Thema Mücken


Die Moskitothematik

Stechmücken sind eine Plage und eine Gefahr für die Menschheit. Laut Leitartikel des Spiegel 29/2016 sind sie „[D]as gefährlichste Tier der Welt“. Ihre Gefahr beruht auf der Übertragung von potenziell tödlichen Krankheiten, wie Malaria, Dengue Fieber, dem Zika-Virus und einer stetig wachsenden Zahl von Viruserkrankungen.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt, dass es allein im Jahr 2018 weltweit 228 Millionen Malariaerkrankungen gab, von denen 405 000 tödlich endeten. Dabei waren es insbesondere Kinder unter fünf Jahren, die mit einer Mortalitätsrate von 67% die am meisten gefährdete Gruppe darstellten[i]. Malaria kommt vor allem in tropischen und subtropischen Gebieten Afrikas, Asiens und Lateinamerikas vor.

Doch auch in nördlicheren Breitengraden treten in der Nähe von Gewässern oder Feuchtgebieten verstärkt Mückenarten auf, die als Überträger für lebensbedrohliche Krankheiten dienen. Seit 1999 gibt es in den Vereinigten Staaten in regelmäßigen Abständen regionale Ausbrüche des West-Nil-Fiebers.[ii] Und auch 2014 warnte das deutsche Bundesgesundheitsblatt vor einem erhöhten Übertragungsrisiko dieser Krankheit in Deutschland, das zu diesem Zeitpunkt schon in Frankreich, Österreich und Tschechien aufgetreten war.[iii]

Anders als die Stiche von Wespen oder Bienen lösen Stechmückenbisse keine unmittelbaren Allergien aus. Doch können Allergiker stärkere Symptome auf die lästigen Stiche zeigen.

Die gezielte Mückenbekämpfung ist deshalb sowohl als der als Prävention von Krankheiten als auch zur Erhöhung der Lebensqualität wichtig. Bisherige Methoden zur Mückenbekämpfung im Haushalt setzen vornehmlich auf chemische Mittel.


 

Die Beobachtung und Bekämpfung von Mücken werden von vielen Nationen als wichtiges Anliegen erkannt, was sich an folgenden Initiativen ablesen lässt.

Weltmoskitotag

Der Weltmoskitotag- wird seit den 1930er Jahren von der London School of Hygiene & Tropical Medicine jedes Jahr am 20.08. zelebriert. Der Tag erinnert an den britischen Arztes Sir Ronald Ross, der im Jahr 1897 herausfand, dass die weiblichen Moskitos (Stechmücken) Malaria auf Menschen übertragen können.

World Mosquito Control Association (WMCA)

World Mosquito Control Association (WMCA) ist ein weltweiter Zusammenschluss von Fachleuten und Experten, der das Ziel hat, die technischen und betrieblichen Aspekte der Stechmückenbekämpfung zu stärken. Die WMCA hat ihren Hauptsitz in Kalifornien und koordiniert die Forschung vieler nationaler und der regionalen Organisationen in Afrika, Amerika und Europa. Die Dachorganisation übernimmt den Austausch mit Organisationen wie der WHO und der UNO. Das soll dazu beitragen, der zunehmenden Gefahr von Krankheiten wie zum Beispiel Malaria transnational wirkungsvoll zu begegnen.

Auch in Europa gewinnt der Schutz vor der Mückenplage an Wichtigkeit. Hier unterstützen folgende Organisationen die Entwicklung neuer Mückenschutzprojekte:

TIGER (Tri-nationale Initiativgruppe für Entomologie im Oberrheintal)

Eine entomologische Initiative der oberrheinischen Anrainerstaaten Deutschland, Frankreich und der Schweiz und wird von der EU finanziert. Das Projekt untersucht die Verbreitung der asiatischen Tigermücke im Oberrheintal, die für die Übertragung des Dengue-, Chikungunya- und Zika-Virus verantwortlich ist. Der Schwerpunkt der Initiative liegt auf der Bereitstellung wissenschaftlicher und technischer Daten, die die betreffenden Behörden bei der Prävention von Brutstätten unterstützen.

Aedes Invasive Mosquito COST Initiative

Das Hauptziel dieser europäischen Forschungs- und Technologie-Initiative besteht darin, Risikomanagement für die Einschleppung und Verbreitung der Aedes-Mücke zu betreiben. Sie baut dazu ein grenzüberschreitendes Netzwerk von Partnern und Institutionen in ganz Europa auf.

KABS e.V.

Die KABS (Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage) e.V. ist ein eingetragener und als gemeinnützig anerkannter Verein. Ziel war und ist es, die "Schnakenplage " im Bereich der Oberrheinebene unter Schonung der Umwelt mit ökologisch vertretbaren Maßnahmen einzudämmen.